Kennt ihr das auch?

Man möchte etwas backen und gibt sich besonders viel Mühe und am Ende…  Pustekuchen !

So geschehen dieses Wochenende.

Zum letzten Geburtstag meines Mannes hatte ich ein neues Käsekuchenrezept ausprobiert und der war einfach perfekt gelungen! Sehr locker, kremig und vor allem: er war nicht in der Mitte gerissen!

Leider blieb mir damals keine Zeit um eine schönes Foto zu machen. Aber na ja, das sollte halt dieses Wochenende nachgeholt werden.

Voller Freude wurde die Küchenmaschine angeschmissen, die Zutaten verarbeitet, der Ofen vorgeglüht und der vorbereitete Kuchen in den Ofen geschoben.

Die Uhr auf 60 Min. eingestellt. Alles sah perfekt aus 🙂 .

Nach einiger Zeit wollte ich mal nach dem rechten sehen und siehe da, irgendetwas stimmte nicht. 😳

War der Ofen kaputt? Warum backt er jetzt nicht? Fragen über Fragen, die Uhr um weitere 30 Minuten eingestellt, geändert hatte sich aber nicht viel.

Als ich dann doch mal den Ofen aufmachte sah ich das Übel und mir wurde klar warum mein Kuchen keine Oberhitze bekam.

Ich Depp hatte vergessen ein Backblech, das sich in der obersten Schiene befand, herauszunehmen. Also drehte ich die Uhr ein weiteres Mal auf!

Am nächsten Morgen, kam das ernüchternde Erwachen  😯 , viel zu dunkel und ein dicker Riss durchzog sich mittendurch!

Ich glaube ich habe zum ersten Mal einen Kuchen „tot gebacken“  🙂  und wie sollte ich jetzt ein paar tolle Bilder für meinen Beitrag machen?

Aber so leicht gebe ich mich nicht geschlagen!!

Ich backe dich noch einmal, mein Kampfgeist war geweckt.

Geht nicht, gibt’s nicht !!!

Der erste Gedanke war, ich backe einen kleinen Kuchen, geht ja schnell und man braucht ja nur die Hälfte. Als ich jedoch beim Ei ankam, stellte sich die Frage wie teile ich ein Ei?

Also, doch das ganze Rezept und die Hälfte einfrieren? Nein, ich teile es einfach auf zwei Formen auf und eins wird wohl gelingen.

Ja und dann stand ich da und hatte einen großen und zwei kleine Küchlein  🙂 .

Und wenn ihr euch jetzt fragt ob wir das alles aufgegessen haben?

Natürlich nicht, meine Eltern, mein Bruder bekamen ein Teil ab und die Arbeitskollegen meines Mannes durften sich am Montag freuen.

Rezept:

200 g Mehl

75 g Zucker

1 Päckchen Vanillinzucker

75 g Butter

1 Ei

1/2 Päckchen Backpulver

Füllung:

125 g Butter

180 g Zucker

1 Päckchen Vanillinzucker

1 Päckchen Vanillepudding

3 Eier

500 g Quark

200 g frische Sahne

200 g Creme Fraiche

1 TL Zitronenabrieb

3 EL Zitronensaft o. Limettensaft

Zubereitung:

Backform mit Backpapier auskleiden, den Rand mit Butter einfetten.

Ofen auf 180 ° Ober-Unterhitze vorheizen.

Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillinzucker in eine Schüssel geben und vermischen.

Butter in Stücke schneiden und mit dem Ei zum Mehl geben.

Alles gut miteinander verkneten, den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und für 30 Min. in den Kühlschrank legen.

Füllung:

Butter schmelzen und beiseite stellen.

 Quark, Creme Fraiche, Sahne, Zucker, Vanillezucker und Zitronenabrieb kremig rühren. Das Vanillepuddingpulver langsam einstreuen und nochmals gut durchrühren. Eier einzeln untermischen. Zum Schluss die Butter und den Zitronensaft unterrühren.

Die Backform mit dem Teig auskleiden, mit der Masse füllen und ca. 60-70 Minuten backen.

Ach ja, selbst mein „tot gebackener“ Kuchen war noch sehr lecker 😆 .

Alles Liebe!

0 comment

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.