Torte

Linzer Törtchen

| Rezepte

Hallo Ihr Lieben,

dieses Wochenende war ja richtig ungemütlich,

die Sonne versteckte sich hinter dicken Regenwolken.

Und womit versüßt man sich so einen Tag?

Natürlich mit Kuchen, Kaffee und Kakao.

In der aktuellen Ausgabe, der „Küchen Zauber“ galt meine ganze Aufmerksamkeit der Linzer Torte.

Das Rezept ist von der Oma der jungen Food Bloggerin Jasmin „www.ohwiewundervoll.com“.

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Zutaten für eine 26 cm Tortenform

oder 10 Tartelette:

220 g weiche Butter

90 g Zucker

30 g brauner Zucker

2 Eier

300 g Mehl

1 TL Backpulver

100 g gemahlene Mandeln

100 g gemahlene Haselnüsse

1/2 TL Zimtpulver

1/ Msp. Nelkenpulver

1/2 Zitronen, Abrieb

1/2 Mark einer Vanilleschote

400 g Zwetschgenmarmelade

oder eine andere Lieblingssorte

Handvoll Mandelblätchen

Zubereitung:

Butter mit Zucker und den Eiern gut verkneten.

Mehl mit Backpulver sieben, mit Mandeln, Haselnüssen, Vanillemark,

Zitronenabrieb, Zimt, Nelkenpulver und dem Buttergemisch gut miteinander verkneten.

Teig für gut 30 Minuten ins Gefrierfach legen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Tarteletteförmchen einfetten

und mit Mehl ausstäuben.

ca. 2/3 des Teiges in gleich groß Stücke teilen.

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Den Teig portionsweise auf die Förmchen drücken und mit Marmelade füllen.

Den Rest auf eine bemehlte Fläche ausrollen und in dünne Streifen schneiden.

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Die Streifen gitterförmig auf die Marmelade legen, den Überschuß am Rand abschneiden.

Die Törtchen mit Mandelblättern belegen und backen.

Da ich nur 8 Tarteletteförmchen hatte, habe ich Mini-Pies mit Apfelfüllung gemacht.

Für die Füllung:

2 Äpfel klein schneiden, mit etwas  Zimt, Zucker und Vanillemark 5-10 Minuten dünsten, abkühlen lassen .

Die Zwetschgenkonfitüre verlieh den Törtchen eine feine Säure,

was ich persönlich sehr schön fand.

Guten Appetit !

♥♥♥

Sanja_Unterschrift_kurz

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Etwas aus der kreativen Ecke…

| allgemein, DIY

Hallo ihr Lieben,

was macht eine Frau wenn sie Urlaub hat? Betonieren!!!

Ihr werdet wohl spätestens jetzt den Kopf schütteln…

und fragt euch mit Sicherheit, wie kommt sie bloß vom Kuchen backen zum Kuchen betonieren.

Ganz einfach, nachdem es im Frühjahr so viele Geburtstage und Kuchen gab, musste eine Pause eingelegt werden.

Zudem hörte ich nur noch: „Ich darf keine Kohlenhydrate essen !“ „Na toll !“, sagte ich mir, „dann gibt es eben keinen Kuchen mehr und ich spare mir das Spülen, auch gut.“

Dank sei Internet und Facebook, (gut, dass meine Kinder mich jetzt nicht hören können). Da bin ich zufällig auf eine Gruppe gestoßen, die sich ausschließlich mit betonieren befasst. Ich war fasziniert von den Kunstwerken der Mitglieder. Damit war ich infiziert. Kurzerhand stieg ich ins Auto und ab zum Baumarkt, ein Sack Zement und feinster Sand, (man nimmt ja auch beim Backen, nur das Beste) wurden ins Auto gepackt, zu Hause konnte es dann auch sofort los gehen. !!!!!!

Mein Vorliebe gilt noch immer dem Kuchen.

Ob im Blumentopf oder nur zu Deko, hierbei gibt es keine Grenzen!

Ein kleiner Teil meiner Betonier-Orgie….

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Diverse Kuchen, Tortenplatte, Sterne

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mein Lieblings Gugelhupf

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Oder auch bepflanzt….

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…und etwas für den Herbst

Und das braucht Ihr:

Zement (weiß o. grau), Sand (ich bevorzuge ganz feinen Sand), Wasser, Eimer, Gummihandschuhe, Kelle, Förmchen, Speiseöl und einen Pinsel

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Ein Geschenk meiner Schwiegermutter, hab mich riesig gefreut…

Sand und Zement in einem Eimer gut mischen.

Unter Zugabe von Wasser, alles zur einer breiigen Masse verarbeiten.

Ihr könnt eine Kelle benutzen oder vermischtes mit der Hand.

Mein Mischverhältnis: 1 Teil Zement, 2 Teile Sand und Wasser.

Oder ihr haltet euch an die Verpackungsangaben.

Die Förmchen gut einfetten.

Mit Mörtel auffüllen, ein paar mal kräftig aufklopfen, damit die Luftbläschen entweichen können.

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Die Trocknungszeit beträgt 2-3 Tage.

Ich muss zugeben, meinen Gugelhupf hab ich am nächsten Tag super aus der Form bekommen und es ist nichts passiert. Er muss allerdings noch länger nachtrocknen.

Wer seine Kunstwerke mit Farbe anmalen möchte, benutzt bitte vorher Tiefengrund für Beton.

Zum imprägnieren:  Kaliwasserglas

 Kaliwasserglas macht den Beton wasserabweisend.

Ihr könnt euch auf: Youtube, Pinterest und Facebook weitere Anregungen und tolle Anleitungen holen!

Viel Spaß und seid kreativ !!!

♥♥♥

Sanja_Unterschrift_kurz

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